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JSG Uelzen Kirch- Westerweyhe/Oldenstadt U 17 siegt bei MTV Treubund Lüneburg verdient mit 2:0

Die JSG Uelzen Kirch-/Westerweyhe Oldenstadt machte endlich den ersten Sieg in der Saison gegen den MTV Treubund Lüneburg II perfekt. Nach den 80 Minuten stand es leistungsgerecht 2:0 für OldKiWest. Benny Gehlken und Pierre Banaschik sorgten für die Tore, denen schöne Kombinationen vorausgegangen waren.

Szene vor dem Lüneuburger Tor 

 

OldKiWest agierte aus einer sicheren Abwehr. Auf dem überwiegend holprigen Platz wäre ein Aufbauspiel aus der Abwehr mit großem Risiko verbunden gewesen. So ging es dann hinten auch mal "altdeutsch" zu. OldKiWest hatte die bessere Raumaufteilung und besetzte die vorhandenen Räume zielstrebiger als die Lüneburger Gastgeber.

Oliver Grelle passt in die Mitte

Nach einer kurzen Abtastphase hatte OldKiWest etwas mehr vom Spiel. Von einem deutlichen spielerischen Übergewicht konnte allerdings nicht die Rede sein. Dafür waren offenbar die bisherigen Erfahrungen und Ergebnisse der Saison verantwortlich. Die anfängliche Unsicherheit wich aber mit zunehmender Spieldauer der inneren Überzeugung, heute die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Anfangs trug OldKiWest die Angriffe noch etwas zu zaghaft und ohne Konsequenz im Abschluss vor. Das sollte sich aber ab der 20. Spielminute ändern. Dann suchte die OldKiWester Offensive zunehmend den Torabschluss. Den ersten Warnschuss gab Tjark Prange ab. Der Ball verfehlte das Tor allerdings knapp. In der 25. Minute prallte der Kopfballaufsetzer von Yannick Gausmann an die Latte. OldKiWest hielt den Druck aber aufrecht und verlagerte das Spielgeschehen mehr und mehr in die Lüneburger Spielhälfte.

Benny Gehlken zieht davon

In der 27. Minute gelang dann der Führungstreffer durch Benny Gehlken nach einem schönen Doppelpass mit Yannick Gausmann. Vor der Pause hatte dann Oliver Grelle den Führungsausbau auf dem Fuß. Er hatte mal im Sechszehner Platz zum Abschluss. Der Schuss ging aber knapp über das Tor. Arsalan Dokhani als Antreiber auf der linken Seite sorgte immer wieder für Entlastung und brachte die Spitzen in Aktion. Die Defensive sorgte zunehmend für Sicherheit. Florian Tonn sowie Birhat Tekel und der für ihn eingewechselte Nico Girnus ließen auf den Außenbahnen wenig zu. Die Hereingaben wurden von den Innenverteidigern Nico Jürgens und Lukas Brucker entschärft. Wenn es mal brenzlig wurde, lag es meist an Aktionen im defensiven Mittelfeld, die meist durch fahrlässige Ballverluste herbeigeführt wurden. Mit dieser verdienten Führung ging es dann in die Kabine.

 

Aber auch nach der Pause verstand es OldKiWest dem MTV Treubund Lüneburg den Wind aus den Segeln zu nehmen. Schon drei Minuten nach dem Wiederanpfiff hatte Pierre eine Möglichkeit, allerdings verfehlte sein Schuss knapp das Tor. Dann hatte der MTV Treubund Lüneburg seine beste Phase im Spiel. Aber die OldKiWester Defensive konnte immer noch rechtzeitig die Angriffsbemühungen der Lüneburger im heimischen Hasenburger Grund unterbinden. In der 53. Minute dann der entscheidende Konter von OldKiWest. Auf der rechten Seite eroberte OldKiWest den Ball und dann ging es auf und davon über Pierre. Pierre vollendete zur umjubelten 2:0-Führung.

Glückwünsche nach der Entscheidung

Auch danach blieb OldKiWest im Spiel und ließ nur noch wenig zu. Marius Pesarra ließ sich nicht mehr in Verlegenheit bringen. Haseeb Ahmad kam in der Schlussviertelstunde für Benny Gehlken in das Spiel und machte seine Seite zu. In der Schlussminute ging es dann etwas hektisch nach einer unglücklichen Situation zu. Nach dem Abpfiff waren die Aufregungen aber schon wieder beigelegt und man traf sich sportlich fair zum Shakehand.

Die Abwehr hat die Grundlage gelegt

Interimstrainer Bernd Hinz, der die verhinderten Trainer Roman Razza und Charles Hollingworth vertrat: "Die Jungs habe verdient gewonnen. Sie haben die Vorgaben gut umgesetzt. Der Schlüssel zum Erfolg war die Defensiveinstellung. Aufbauend auf der starken Abwehrarbeit konnte die Mannschaft ihre Stärken in der Offensive ausspielen und kam zu den Toren. Ich freue mich für die Mannschaft. Sie hat auch gezeigt, dass sie noch lebt. Das ist bei einer solchen langen Pechsträhne nicht selbstverständlich. Darauf kann man aufbauen."